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Der dynamische Raum – oder : die Dekonstruktion der Wirklichkeit

Bei diesem Modell geht es nicht um die exakt definierte Konstruktion eines Raums, sondern um die Produktion im Sinn einer ästhetischen Idee und ihre maximale Wandelbarkeit. Im Gegensatz zum natürlichen Phänomen Raum entsteht der dynamische Raum erst durch bewusste Konstruktionshandlung, er ist die Materialisation von Vorstellung, Abstraktion und Gestaltungswillen. Dieser künstliche Raum konstituiert sich – jenseits alltäglicher Erfahrungen und Praktiken von Individuen – unabhängig von mathematischen Raumdefinitionen. Durch die Zuschreibung von wechselnden Bedeutungen und aus der Position dieses Konstruktionsansatzes ist es aber nicht sinnvoll, von nur einem Raum zu sprechen, sondern von einer vielzahl differenter, sich überlagernder mentaler Vorstellungen von Raum – einem hybriden Konstrukt.
© GRAF+ZYX 20040430 

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